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UID:6938-5153@fg-digital-health.gi.de
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SUMMARY:Workshop: Digital Health Perspectives – Bridging Healthcare, Techno
 logy and Society
DESCRIPTION: 	 		 			 			  			 		 	 \n\nZusammenfassung \n\nDie Fachgruppe 
 Digital Health der GI bietet erstmalig den Workshop „Digital Health Perspec
 tives“ auf dem INFORMATIK FESTIVAL am 18. September 2025 in Potsdam an. Der
  Workshop findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Mediz
 inische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. statt. \n\nIn d
 em Workshop werden Herausforderungen und Lösungsansätze in der Digitalisier
 ung des Gesundheitswesens betrachtet und deren Auswirkungen auf die Gesells
 chaft diskutiert. Der Workshop zielt darauf ab, Forschende und Praktiker au
 s der Medizin, der Informatik, den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, d
 er Ethik und anderen Bereichen in einen konstruktiven Dialog zu bringen. Wi
 llkommen sind dabei sowohl Beiträge mit Bezug zum deutschen Gesundheitssyst
 em als auch internationale Perspektiven und Erfahrungen aus anderen Ländern
 . Ziel ist es, durch die Verbindung verschiedener Disziplinen neue Impulse 
 für die digitale Transformation des Gesundheitswesens zu setzen. \n\nEinger
 eicht werden können sowohl abgeschlossene Forschungsbeiträge (Full Papers),
  als auch laufende Forschungsarbeiten (Work-in-progress) sowie reine Diskus
 sionsbeiträge (Extended Abstracts). Angenommene Forschungsbeiträge werden i
 n der GI-Edition Lecture Notes in Informatics (LNI) veröffentlicht. \n\n\n\
 nThema und Motivation \n\nDie Rolle der Informatik in der Gesundheitsversor
 gung ändert sich rasant. Die Verschmelzung von digitalen Technologien mit m
 edizinischen Prozessen, präventiven Maßnahmen und der Gesundheitsversorgung
  wird häufig als Digital Health bezeichnet. Die WHO definiert Digital Healt
 h übergreifend als den Bereich der Wissenschaft und der Praxis, der sich mi
 t der Entwicklung und der Nutzung digitaler Technologien zur Verbesserung d
 er Gesundheit befasst. \n\nAuch wenn Deutschland in vielen Bereichen der Di
 gitalisierung des Gesundheitswesens anderen Ländern noch hinterherhinkt, wu
 rden in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte erzielt. Internation
 al anerkannte Innovationen stellen dabei insbesondere die Einführung der Di
 gitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und digitalen Pflegeanwendungen (DiPA
 ) dar, die Deutschland zu einem Vorreiter in der regulierten Integration di
 gitaler Anwendungen in die Regelversorgung machen. \n\nDurch den Ausbau der
  Standards der Telematikinfrastruktur (TI) wird die technische Grundlage fü
 r eine vernetzte Gesundheitsversorgung geschaffen und die sichere Kommunika
 tion zwischen allen Beteiligten im Gesundheitswesen ermöglicht. Mit der sch
 rittweisen Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) und des elektr
 onischen Rezepts (E-Rezept) wurden in Deutschland weitere Meilensteine in d
 er digitalen Transformation der Gesundheitsversorgung erreicht. Interoperab
 le Krankenhausinformationssysteme (KIS) und Praxisinformationssysteme (PVS)
  unterstützen dabei die digitale Integration der Versorgungsprozesse. \n\nD
 ie zunehmende Verbreitung von Wearables, Sensoren und Internet of Things (I
 oT)-Technologien ermöglicht eine kontinuierliche Erfassung von Gesundheitsd
 aten im Alltag. Gleichzeitig eröffnen Virtuelle Realität (VR) und Augmentie
 rte Realität (AR) neue Möglichkeiten in der medizinischen Ausbildung, Thera
 pie und Rehabilitation. Diese Entwicklungen tragen zu einer immer engeren V
 erzahnung von Gesundheitsversorgung und digitalen Technologien bei. \n\nKün
 stliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) revolutionieren die medi
 zinische Diagnostik, Therapieplanung und Forschung. Durch die Analyse große
 r Datenmengen können Krankheiten früher erkannt, Therapien optimiert und ne
 ue medizinische Erkenntnisse gewonnen werden. Diese Entwicklung wird durch 
 die zunehmende Verfügbarkeit strukturierter Gesundheitsdaten in großen Date
 nräumen wie dem European Health Data Space (EHDS) weiter beschleunigt. \n\n
 Die personalisierte Medizin verspricht, dass Behandlungen in Zukunft präzis
 e auf individuelle Patientinnen und Patienten zugeschnitten werden können. 
 Durch die Integration von genomischen Daten, Biomarkern und digitalen Gesun
 dheitsdaten entstehen neue Möglichkeiten für maßgeschneiderte Therapieansät
 ze und eine effektivere Gesundheitsversorgung. Besondere Bedeutung kommt da
 bei auch den Entwicklungen im Bereich Mental Health und Digital Well-Being 
 zu. \n\nDie digitale Transformation des Gesundheitswesens stellt besondere 
 Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit. Der sensible Umgan
 g mit Gesundheitsdaten, die Gewährleistung der Patientensouveränität sowie 
 die Schaffung von Vertrauen und Akzeptanz bei allen Beteiligten sind zentra
 le Herausforderungen. Der internationale Vergleich zeigt, dass viele Länder
  in Europa und weltweit bereits weitergehende Erfahrungen mit der Digitalis
 ierung des Gesundheitswesens gemacht haben. Diese Erfahrungen bieten wertvo
 lle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der digitalen Gesundheitsversorg
 ung in Deutschland. \n\nIm Themenfeld Digital Health konvergieren verschied
 ene Disziplinen wie Medizininformatik, Bioinformatik und Wirtschaftsinforma
 tik. Gleichzeitig ist eine Berücksichtigung der ethischen, ökonomischen und
  rechtlichen Rahmenbedingungen für erfolgreiche digitale Transformationen i
 m Gesundheitswesen unerlässlich. Daher laden wir zu einem interdisziplinäre
 n Diskurs ein. Durch die Zusammenführung verschiedener Perspektiven und Exp
 ertisen sollen nachhaltige Impulse für die Zukunft der digitalen Gesundheit
 sversorgung erzielt werden. \n\n\n\nMögliche Beiträge \n\nDer Workshop begr
 üßt Beiträge im Bereich Digital Health, die eine Vielzahl von Methoden verw
 enden, darunter qualitative und quantitative empirische Methoden, gestaltun
 gsorientierte Forschung, Literaturübersichten und konzeptionelle Arbeiten. 
 Besonders willkommen sind Beiträge, die interdisziplinäre Perspektiven einb
 ringen.  \n\nRein technische Ansätze und Spezifikationen sind von einer Ein
 reichung ausgeschlossen, da der Fokus auf der integrativen Betrachtung von 
 technologischen, sozialen und organisatorischen Aspekten liegt. \n\nEingere
 icht werden können:\n\n 	Abgeschlossene Forschungsarbeiten (Full Papers, ma
 x. 12 Seiten) 	Laufende Forschungsarbeiten (Work in Progress, max. 6 Seiten
 ) 	Diskussionsbeiträge (Extended Abstracts, max. 1 Seite) \n\nDie zur Präse
 ntation angenommenen Forschungsbeiträge (A und B) werden in der GI-Edition 
 Lecture Notes in Informatics (LNI) veröffentlicht.  \n\nEinreichungen könne
 n unter anderem zu folgenden Themenbereichen erfolgen: \n\n 	Technologien u
 nd Anwendungen: 	 		Künstliche Intelligenz und Machine Learning im Gesundhe
 itswesen 		Wearables, Sensorik und Internet of Things (IoT) 		Virtuelle und
  Augmentierte Realität im Gesundheitswesen 		Digitale Gesundheitsanwendunge
 n (DiGA) und Pflegeanwendungen (DiPA) 		E-Rezept und digitale Transformatio
 n der Apotheken 	 	 	Infrastrukturen und Systeme: 	 		Telematikinfrastruktu
 r und elektronische Patientenakte (ePA) 		Krankenhausinformationssysteme un
 d Praxisinformationssysteme 		Supra-nationale Datenräume und European Healt
 h Data Space (EHDS) 		Datenschutz und Informationssicherheit in der digital
 en Medizin 		Interoperabilität im Gesundheitswesen 	 	 	Spezielle Anwendung
 sfelder: 	 		Mental Health und Digital Well-Being 		Personalisierte/Individ
 ualisierte Medizin 		Genomics und andere -omics Technologien 		Digital Publ
 ic Health und Gesundheitsförderung 	 	 	Übergreifende Aspekte: 	 		Digital 
 Health Literacy und Nutzerakzeptanz 		Ethische und rechtliche Aspekte der D
 igitalisierung 		Ökonomische Aspekte von Digital Health 		Change Management
  und digitale Transformation 	 	 \n\n\n\nBeiträge und Einreichung \n\nFors
 chungsbeiträge sollen nicht mehr als 6 Seiten (Work in Progress) bzw. 12 Se
 iten (Full Paper) umfassen (inklusive Abbildungen/Tabellen, Literatur und A
 nhängen) und sie können in englischer oder deutscher Sprache verfasst sein.
  Sie werden durch Mitglieder des Programmkommittees und andere Autoren anon
 ym begutachtet. Angenommene Forschungsbeiträge werden in der GI-Edition Lec
 ture Notes in Informatics (LNI) veröffentlicht.  \n\nZudem soll auch Teilne
 hmenden aus der Praxis die Möglichkeit gegeben werden, von Fallbeispielen u
 nd Erfahrungen zu berichten. Daher können auch Vorschläge für Diskussionsbe
 iträge eingereicht werden, die nicht als Konferenzbeitrag in den Tagungsban
 d eingehen. Diskussionsbeiträge sollten vorab auf max. 1 Seite (Extended Ab
 stract) beschrieben und eingereicht werden.  \n\nForschungsbeiträge müssen 
 im aktuellen NLI-Format (Stand: Januar 2025) eingereicht werden, damit sich
  ein einheitliches Gesamtbild in den Proceedings ergibt. Hinweise und die z
 u nutzenden aktuellen Versionen finden Sie unter: \n\nhttps://gi.de/service
 /publikationen/lni  \n\nZu Fragen der Autorenschaft und Verwendung von Hilf
 smitteln wie generativer KI wird auf die Richtlinien der ACM verwiesen:\n\n
 https://www.acm.org/publications/policies/new-acm-policy-on-authorship\n\nB
 itte beachten Sie: Mit der Einreichung von Forschungsbeiträgen erklärt sich
  das Autorenteam bereit, bis zu zwei Begutachtungen von anderen eingereicht
 en Beiträgen vorzunehmen, die für den Workshop eingereicht wurden (peer-rev
 iew).  \n\nDie Einreichung erfolgt über das Konferenzmanagementsystem EasyC
 hair unter folgender URL (öffnet zeitnah):\n\nhttps://easychair.org/confere
 nces/?conf=fgdhperspectives2025\n\nDie Einreichung bei EasyChair erfordert 
 die Registrierung von mindestens einem Autor. Bei Fragen oder technischen P
 roblemen wenden Sie sich bitte an die Workshop-Organisatoren (siehe unten).
 \n\n\n\nWichtige Termine \n\n21.04.2025 Einreichungsschluss für Beiträge - 
 Neuer Termin: 21.04. 05.05.2025 \n\n19.05.2025 Einreichung der Gutachten   
 \n\n26.05.2025 Benachrichtigung der Autoren über Annahme \n\n09.06.2025 Cam
 era-ready-Einreichung der angenommenen Beiträge \n\n15.06.2025 Übermittlung
  der Proceedings-/Full-Paper-Submissions an Veranstalter  \n\n31.07.2025 Fi
 nales Workshop-Programm auf der Veranstaltungswebsite \n\n18.09.2025 Worksh
 op in Potsdam, 9:00-12:20 Uhr (Änderungen vorbehalten) \n\n\n\nBitte beacht
 en Sie auch: Mindestens ein Autor von angenommen Beiträgen muss bei dem Wor
 kshop anwesend sein und den Beitrag präsentieren (Folien erwünscht). Worksh
 op-Teilnehmer müssen im Vorfeld der Konferenz über die Website des INFORMAT
 IK FESTIVAL ein ONSITE-Ticket beziehen:\n\nhttps://informatik2025.gi.de/tic
 kets.html\n\nEarly-Bird Anmeldung ist bis 31.05. möglich.\n\n\n\nAblauf des
  Workshops \n\nNach einer eröffnenden Ansprache (Key Note) werden im Worksh
 op die angenommenen Beiträge nach thematischen Sessions gruppiert vorgestel
 lt und diskutiert. Hierbei wird den Teilnehmenden aus Forschung und Praxis 
 ausreichend Möglichkeit für Fragen und Diskussion eingeräumt. Der Workshop 
 endet mit einem Wrap-up der Organisatoren.  \n\n\n\nOrganisation \n\nDer Wo
 rkshop wird organisiert von der Fachgruppe Digital Health, Ko-Sprecher:  \n
 \n 	 	Prof. Dr. Till Winkler, FernUniversität in Hagen (till.winkler@fernun
 i-hagen.de)   	 \n\n 	 	Prof. Dr. Heiko Gewald, Hochschule Neu-Ulm (heiko.g
 ewald@hnu.de)    	 \n\n 	 	Dr. Melanie Reuter-Oppermann, Deutsche Gesellsch
 aft für Rettungswissenschaften (melanie.reuter-oppermann@dgre.org)  	 \n\nF
 ür Anfragen und Rückfragen kontaktieren Sie uns gern!  \n\n\n\nProgrammkomm
 ittee\n\nDer Workshop bemüht sich um eine Begutachtung wissenschaftlicher u
 nd praktischer Sicht. Die folgenden Mitglieder der Fachgruppe Digital Healt
 h bilden das Programmkommittee:\n\n 	Prof. Dr. Rüdiger Breitschwerdt 	Prof.
  Dr. Torsten Eymann 	Prof. Dr. Peter Fettke 	Prof. Dr. Daniel Fürstenau 	Pr
 of. Dr. Thomas Ganslandt 	Julia Gehrmann 	Prof. Dr. Heiko Gewald 	Philipp G
 roßer 	Dr.-Ing. Elias Grünewald 	Prof. Dr. Maike Greve 	Assoc. Prof. Sten H
 anke 	Dr. Detlef Hühnlein 	Dr. Eveline Prochaska 	Melanie Reuter-Oppermann 
 	Philipp Reindl-Spanner 	Prof. Dr. Sebastian Robert 	Dr. Hannes Schlieter 	
 Prof. Dr. med. Dr. rer. pol. Christian Thielscher \n\nWeitere interessierte
  Mitglieder der Fachgruppe sind eingeladen, sich an der anonymen Begutachtu
 ng der Beiträge zu beteiligen. Eine kurze Meldung an das Organisationsteam 
 reicht.  
DTSTAMP:20250421T175730Z
DTSTART:20250918T070000Z
DTEND:20250918T102000Z
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