Zum Hauptinhalt springen

Ringvorlesung Digital Health: Innovative Forschungsprojekte

Diese Veranstaltung der Digital Health Community Hagen wird freundlich unterstützt von der Fachgruppe Digital Health.

Datum und Uhrzeit

11.12.2025, 18:00 - 19:30 Uhr
Im Kalender speichern

Beschreibung

Inhalt

Die digitale Transformation bietet die Möglichkeit, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern und ein modernes und evidenzbasiertes Gesundheitswesen zu stärken indem sie für die Patient:innen, Angehörige wie auch für Ärzt:innen und andere Leistungserbringer einen konkreten, erlebbaren Nutzen schafft, etwa durch die Vereinfachung und Verbesserung von Abläufen. Diese tiefgreifende Transformation erfordert jedoch Umstellung und Anpassung sowie das gemeinsame Erarbeiten, Ausprobieren und Entwickeln von zufriedenstellenden Lösungen.

Bei der interdisziplinären Ringvorlesung „Digital Health“ beleuchten Expert:innen aus Wissenschaft, Gesundheitswesen und Gesundheitswirtschaft diese Herausforderungen näher, stellen innovative Lösungsansätze aus aktuellen gemeinsamen Forschungsprojekten vor und diskutieren mit der interessierten Öffentlichkeit über aktuelle Herausforderungen und mögliche Antworten.

Programm

Bei jedem Termin werden zunächst Einblicke in das jeweilige Forschungsprojekt aus den unterschiedlichen Perspektiven aus Praxis im Sinne von Anwendung und/oder Technologieentwicklung sowie Theorie/Wissenschaft gegeben bevor dann die Teilnehmenden (vor Ort und online) die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen, Gedanken zu teilen und mit den Vortragenden und anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Für die Teilnehmenden vor Ort gibt es zudem die Möglichkeit im Anschluss an den Programmteil bei Getränken und Snacks den Austausch zu vertiefen und neue Kontakt zu knüpfen.

 

Technologisch unterstützte Kommunikation für Patient:innen mit Kommunikationseinschränkungen

Die Kommunikation mit Patient:innen, die über eine nur eingeschränkte oder gar nicht mehr vorhandene Sprechfähigkeit verfügen, wie etwa intubierte Patient:innen auf Intensivstationen, stellt eine große Herausforderung dar. Dabei geht es neben der Wahrung des Grundbedürfnisses der Selbstbestimmung insbesondere auch um die Ermöglichung der Kommunikation von Schmerz und anderen Bedürfnissen.

Die Vorlesung gibt einen Einblick in ein interdisziplinäres Forschungsprojekt aus psychologischer und aus medizinischer Sicht: Wie kann Eye-Tracking dazu genutzt werden, die Kommunikation zwischen Patient:innen und ärztlichem und pflegenden Personal zu unterstützen und welche psychologischen Prozesse sind dabei relevant? Neben den wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen wird auch ein Einblick in die Praxis des Einsatzes von Eye-Tracking-basierter Kommunikation gegeben. Dabei zeigen sich zwei Seiten: der erfolgreiche Einsatz der Technik, der verlässliche Selbstberichte ermöglicht sowie die strukturellen und praktischen Hürden, die sich bei der routinemäßigen Anwendung im klinischen Alltag stellen.

 

Redner 

Dr. Christopher Ull
Oberarzt, Chirurgische Universitätsklinik und Poliklinik, BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum

Dr. Christina Ingwald
Wiss. Mitarbeiterin am Lehrgebiet Allgemeine Psychologie: Lernen, Motivation, Emotion der FernUniversität in Hagen

 

ZeitDonnerstag, 11.12.2025, 18:00 Uhr

Ort: Campus Hagen, Immersive Collaboration Hub ICH, Gebäude 6, 58097 Hagen

DieTeilnahme ist auch online via Zoom möglich

Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.